Bodengleiche Dusche nachträglich einbauen
Eine bodengleiche Dusche lässt sich fast überall nachrüsten, auch im Altbau. Mit den richtigen Ablaufsystemen ist selbst wenig Aufbauhöhe kein Hindernis. So läuft der Einbau ab.
Geht das auch im Altbau?
In den meisten Fällen ja. Die häufigste Hürde ist die Aufbauhöhe: Für das Gefälle zum Ablauf wird etwas Platz im Boden gebraucht. Reicht die Höhe nicht, kommen extraflache Punktabläufe oder eine Duschrinne an der Wand zum Einsatz. Ein Fachbetrieb prüft das beim Vor-Ort-Termin.
So läuft der Einbau ab
- Alte Wanne oder Duschtasse entfernen.
- Boden im Duschbereich vorbereiten, Ablauf und Gefälle einrichten.
- Fachgerecht abdichten, das ist der wichtigste Schritt gegen Feuchteschäden.
- Rutschhemmende Fliesen verlegen.
- Glaswand, Armatur und auf Wunsch Haltegriffe montieren.
Mehr zur fertigen Lösung lesen Sie unter bodengleiche Dusche, und wenn eine Wanne weicht, unter Wanne zu Dusche.
Kosten und Förderung
Der nachträgliche Einbau kostet je nach Umfang meist 4.000 bis 8.000 Euro, Details unter Was kostet ein Badumbau?. Ab Pflegegrad 1 gibt es bis zu 4.180 Euro Zuschuss pro Person.
Nachträglicher Einbau: gut zu wissen
Kann man eine bodengleiche Dusche nachträglich einbauen?
Ja, in den allermeisten Bädern ist das möglich, auch im Altbau. Entscheidend ist eine ausreichende Aufbauhöhe für Abdichtung und Gefälle zum Ablauf. Bei wenig Höhe setzen Fachbetriebe extraflache oder seitliche Abläufe (Duschrinne) ein.
Wie viel Aufbauhöhe braucht eine bodengleiche Dusche?
Für klassische Punktabläufe sind einige Zentimeter Gefälle nötig. Reicht die Höhe nicht, lösen flache Ablaufsysteme oder eine Duschrinne an der Wand das Problem. Der Fachbetrieb prüft das vor Ort.
Muss der Estrich aufgestemmt werden?
Oft ja, zumindest im Duschbereich, um Platz für Abdichtung und Ablauf zu schaffen. Das ist Standard und im Festpreisangebot enthalten. In manchen Fällen genügt ein flaches System ohne großen Eingriff.
Wie lange dauert der nachträgliche Einbau?
Wird eine Wanne gegen eine bodengleiche Dusche getauscht, ist das oft in 1 bis 2 Tagen erledigt. Mit umfangreichen Fliesen- und Estricharbeiten dauert es entsprechend länger.
Was kostet der nachträgliche Einbau?
Je nach Umfang meist zwischen 4.000 und 8.000 Euro inklusive Abdichtung, Ablauf, Fliesen und Duschwand. Ab Pflegegrad 1 zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro pro Person dazu.
Ebenerdig duschen, auch im Altbau
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